Hundesport

Viele Hunde landen in Tierheimen, weil ihre Besitzer nicht mehr mit ihnen klarkommen, oft im Sturm – und – Drang – Alter.

Die meisten Verhaltensprobleme bei Hunden haben ihre Ursache darin, dass keine klaren Grenzen gesetzt werden und dass die Tiere nicht artgerecht beschäftigt und ausgelastet werden, dabei gehört da gar nicht so viel dazu. Sie suchen sich dann ihre Beschäftigung oft in wenig konstruktiven Tätigkeiten.

Bietet man dem Hund eine passende Beschäftigung, ist er auch im Alltag ausgeglichen und umgänglich. Spaziergänge reichen bei vielen Hunden dazu nicht aus, da sie für den Hund langweilig sind und keine Herausforderung bieten.

Eine Möglichkeit der sinnvollen Beschäftigung ist der Hundesport, welcher auch immer.

Für welche Art man sich entscheidet, hängt zum einen von der Konstitution und Interessenlage des Hundeführers aber auch von der körperlichen Beschaffenheit des Hundes ab.

Auch wenn es oft heißt „für jede Rasse geeignet“, würde ich zum Beispiel mit einer Deutschen Dogge oder einem irischen Wolfshund kein Agility machen. Genauso wie extrem kleine Zwerghunde selbst mit den Mini – Sprunghöhen überfordert sein könnten.

Ich habe mich den beiden doch sehr unterschiedlichen Sportarten Agility und Obedience verschrieben.

Mein Grundsatz für den Hundesport ist: es soll eine sinnvolle Beschäftigung sein, die beiden Spaß macht und das Team Mensch – Hund festigt. Ich bin zufrieden, wenn mein Hund freudig mit mir arbeitet und gut auf meine Signale reagiert – Meisterschaftserfolge stehen für mich eher im Hintergrund.