Rudolf

17. April 2015

Heute haben wir Rudolf auf seinem letzten Weg begleitet.


Mein Lehrmeister - der mir in fast 13 Jahren so viel beigebracht hat.

Mein Arbeiter - der immer nach neuen Aufgaben gefragt hat.

Mein Kämpfer - der bis zuletzt nicht aufgegeben hat.


Du wirst auch weiterhin immer bei uns bleiben.

Rally-Obedience am 30. März 2014 in Lübbenau

In seinem Alter noch mal eine Prüfung laufen - ja er hat es gemacht und er hat es gut gemacht.

Klar sieht man ihm sein Alter an und die Konzentration ist auch nicht mehr die Beste, aber wir hatten Spaß.

Herbst am See

Mein Rudi - auch im Alter noch wunderschön! Hier im Oktober 2012
Mein Rudi - auch im Alter noch wunderschön! Hier im Oktober 2012

Aktiver Ruhestand

Hier ist was los. Da denkt man, man kann entspannt seinen wohl verdienten Ruhestand genießen, da wird Frauchen langsam echt ungeschickt und man muss an allen Ecken und Enden helfen, damit der Haushalt hier in Schuss bleibt.

 

Überall stehen leere Flaschen rum, die weggeräumt werden müssen.

Dann lässt Frauchen immerzu irgendwas fallen und ICH muss es aufheben.

Und die Waschmaschine ausräumen kann Frauchen mit ihrem alten Rücken natürlich auch nicht mehr. Also muss ich schon wieder ran.

Ihr seht also: als Rentner hat man rund um die Uhr zu tun!

Rudolfs Ruhestand

 

 

 

Mein Rudolf hat sich an den Ruhestand gewöhnt. Er hilft fleißig im Haushalt, passt auf, dass ich auf unseren Spaziergängen nichts verliere und hat sich auch daran gewöhnt, öfter mal zu Hause zu bleiben, wenn ich zum hundeplatz fahre.

 

 

 

Wir ich es nicht anders erwartet hatte, wird er im Alter immer verfressener aber auch verschmuster.

 

 

 

 

Rudolf im Dezember 2011 -->

Juli 2011

So schnell vergeht die Zeit. Nun ist der Rudi alt, hat beginnende Spondylose, ebenso Cauda Eqiuna Syndrom und richtig schlimm HD. Bleiben uns nur noch ebenerdige Beschäftigungen. Die Ausdauer nimmt auch erheblich ab. Und Schilddrüsenhormone muss er auch bekommen.

Gerade erst aus dem Tierheim geholt, die größten Verhaltensprobleme bekämpft, große Erfolge erzielt und schon ist er alt.

Lieber Rudi, genieß den Ruhestand und begleite mich noch einige Jahre!

Rudi - das Renntier

Irgendwann hatte ich die verrückte Idee, dass zu meinen zwei großen vielleicht doch noch ein netter, ruhiger Hund passen würde. Mit dem könnte ich dann Hundesport betreiben, wenn meine beiden älter würden.

Gedacht, gesagt, getan – Im Tierheim Leipzig suchte ich mir von mehreren sportlichen Junghunden im Alter von einem dreiviertel Jahr den kleinsten, zartesten und ruhigsten aus.

Er fügte sich sofort in das Rudel ein.

Aber er hatte noch ein paar Überraschungen parat. Er wuchs noch ganze 15cm und holte größenmäßig Alfred ein. Nach einigen Wochen war er auch nicht mehr ruhig und nett, sondern wurde zu einer weiteren vierbeinigen Herausforderung. Nun ist er der Dreh – und Angelpunkt im Rudel.

Zumindest hat er die gleichen hundesportlichen Ambitionen wie ich. Er lief erfolgreich im Agility, bis sein Rücken das nicht mehr zuließ. Nach wie vor macht er im Obedience Fortschritte, obwohl das auf Grund seines Verhaltens nicht ganz selbstverständlich ist.

Agility - Erfoge:

- erster Start 2003

- erster Start in der A1 April 2004

- Qualifikation zur A2 April 2005

- Qualifikation zur A3 Oktober 2005

- Agility – Ruhestand seit 2008 wegen Rückenproblemen

 

(zum abspielen der Diashow bitte auf den Pfeil, unten rechts klicken) 

Rudolf beim Spielen mit Honey

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Vorführung auf der Dresdner Messe

Bei den Gruppenübungen
Bei den Gruppenübungen

24.04.2011 - Ostersonntag

Natürlich haben wir an so einem Tag nichts Wichtigeres zu tun als zur Internationalen Rassehundeausstellung in Dresden im Showprogramm mitzuwirken.

Dafür, dass wir nur wenig Gelegenheit zum Üben hatten, klappte alles sehr gut.

Rudi ließ sich nicht ablenken und war die ganzen 20 Minuten bei der Sache.

Guter Rudi!!!

Longierseminar mit Anja Jakob in Obhausen

Am 07. und 08. Mai 2011 durfte endlich mal wieder der Rudi ran. Ich hatte mich mit ihm zum Longierseminar angemeldet.

 

Da er im Obedience keine Prüfungen mehr laufen wird, suche ich sinnvolle, altersgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten für ihn mit der Prämisse, dass es nun nicht mehr um Exaktheit, sondern ausschließlich um den Spaß geht.

 

Das Seminar hat gezeigt, das Longieren ist so eine Möglichkeit. Rudi hatte großen Spaß, er konnte viel Bekanntes anwenden und durfte sich viel bewegen. Mit drei mal 7 Minuten Training pro Tag war er auch noch so ausgelastet, dass er zu Hause dann völlig tiefenentspannt war.

 

Ich denke, wir werden das noch öfter machen. Das Longieren lässt sich auch super mit Tricks kombinieren, was mich wiederum zum fleißigen Üben motiviert.

 

Danke an Anja für das schöne Seminar, was so entspannend war, dass ich auch mit den anderen Hunden zwischendurch arbeiten konnte. Und vielen Dank an Katrin, die selbiges auf dem Hundeplatz in Obhausen organisiert hat.