Emmys Tagebuch

14.05.2013


Heute ist Emma in ihr neues Zuhause umgezogen. Hoffentlich lebt sie sich schnell ein. Alles Gute, kleine Flitzepiepe!

07.04.2013


Heute ist er endlich eingetroffen, der Frühling. Das ist zwar ganz schön, aber leider schon der zweite Frühling in meiner Pflegestelle. Nicht, dass es hier nicht schön wäre, aber so ein ganz eigenes Zuhause stelle ich mir noch besser vor. Eins mit einem Frauchen, was noch mehr Zeit für Bewegung und Beschäftigung mit mir hat. Ich möchte so gern noch so viel lernen. Mit dem Apportieren von Papageien hab ich schon mal angefangen.

04.02.2013

 

Ich habe mich lange nicht gemeldet. Das liegt nicht daran, dass hier nichts los war, ich war einfach sehr beschäftigt. Wir haben in großen Hunderunden die umliegenden Tagebaugelände unsicher gemacht. Mit bis zu 15 Hunden waren wir unterwegs. Ihr glaubt gar nicht, was das für einen Spaß macht, so durch die Gegend zu flitzen. Von den Menschen, die immer mit spazieren gehen, nehme ich inzwischen auch ohne weiteres Leckerchen an, ja sogar von Herrchen. Beim Toben draußen mache ich auch gar keinen Bogen mehr um die großen Zweibeiner, nur die kleinen, Kinder genannt, machen mir nach wie vor Angst.

Am vergangenen Wochenende sind zwei neue Hunde hier eingezogen. Der eine spricht sogar die gleiche Sprache wie ich – wir verstehen uns prima und er rennt genau so gern wie ich. Heute sind wir schon wie die Weltmeister durch den Garten gesaust.

Emmy völlig entspannt beim Toben mit ihren Artgenossen

21.11.2012

 

Nun muss ich aber mal was loswerden. Ich habe mir die letzten Monate so viel Mühe gegeben meine Angst zu überwinden.

 

Das Ergebnis: Treffen wir bei Spaziergängen andere Menschen, können wir nett miteinander plauschen. Wenn Besuch kommt, halte ich mich höflich zurück, verkrieche mich aber nicht. Ich lerne super schnell und würde so gern ganz viele Tricks lernen.

 

Nun frage ich mich, was eigentlich dagegen spricht, mir ein Zuhause zu geben. Wunderschön bin ich außerdem, das wird mir immer wieder bestätigt. Sollte es etwa keine sportlichen, bewegungsfreudigen Leute ohne kleine Kinder geben, die mit mir laufen, Rad fahren, meinetwegen auch reiten wollen?

21.10.2012

 

Heute war ein verrückter Tag. Erst ist Frauchen mit uns allen zum Hundeplatz gefahren, ich dachte, da gibt es wieder „Therapiestunde“. Aber nein, ich durfte nicht mal aus dem Auto raus, aus Trotz hab ich ausnahmsweise mal wieder ins Auto erbrochen. Aber sonst mache ich das nicht mehr – Ehrenwort! Oder nur in ganz seltenen Fällen. Ich hätte mich aber gar nicht ärgern brauchen – Frauchen ist dann nämlich mit uns allen Fünfen in den Tagebau gefahren – das herrliche Wetter ausnutzen, sagte sie. Wir durften ALLE ohne Leine laufen und uns so richtig austoben. Ich hab sogar mal die Pfote in den See gesteckt. Ich bin gerannt und gerannt und gerannt – aber immer wieder zurück zu Frauchen. Schließlich bin ich eine ganz liebe Maus!
Zuletzt hat ein Radfahrer Frauchen angesprochen und nach dem Weg gefragt. Lustig, er hat erst gar nicht überblickt, wie viele wir eigentlich sind. Ich bin ganz nah bei Frauchen und dem fremden Mann stehen geblieben – ganz mutig, Frauchen hat mich gelobt.

Hier gibt es noch ein paar Fotos von dem wunderschönen Altweibersommertag.

13.10.2012

 

Frauchen sagt, heute kann ich voller Stolz Tagebuch schreiben. Ich hätte heute bahnbrechende Fortschritte gemacht, meint sie. Nicht nur, dass ich sofort freiwillig aus dem Auto gesprungen und auf den Hundeplatz gelaufen bin, nein ich hab mich den fremden Leuten auch ziemlich weit genähert und hab mir ganz viel Futter von der einen Tante abgeholt.

Außerdem hab ich mich als Naturtalent im Agility erwiesen, bin wie selbstverständlich über die Hürde gehopst und immer der Hand nachgelaufen. Dabei hatte Frauchen gar kein Leckerchen dabei, aber ich mache das auch so für sie.

 

Ein wenig traurig sind Frauchen und ich aber trotzdem. Sie meint, ich werde wohl in den nächsten Wochen an der Leine bleiben müssen, damit ich den Rüden nicht den Kopf verdrehe. Schade eigentlich, aber zwei Rüden hab ich ja auch hier zu Hause.

25.09.2012

 

Frauchen hat ihre Sprache verloren und muss heute nicht zur Jagd, da hab ich endlich wieder Gelegenheit, ein wenig auf der Tastatur zu klimpern.

Am Sonntag war ich mal wieder mit zu einem Agility-Turnier. Ich steige jetzt schon ganz freiwillig aus dem Auto aus, obwohl da ganz viele Leute herumlaufen. Sogar mitten durch die Menge gehe ich mit Frauchen, ich bleib ihr einfach ganz dicht auf den Fersen, dann geht das schon, solange es nicht zum Dauerzustand wird.

Am Nachmittag hatten Mandy und Frauchen dann ganz plötzlich ganz besonders gute Laune. Ich hab die Mandy dann im Auto gefragt und sie hat gesagt, dass sie im A3-Lauf den 2. Platz von 30 Startern errungen haben, es gab nur zwei fehlerfreie Läufe. Naja, sowas stressiges, zwischen so vielen Menschen auch noch sportliche Höchstleistungen vollbringen, ist sicher nichts für mich, aber etwas Sport oder „Kopfarbeit“ würde ich so gern machen.

 

Kürzlich bin ich ohne in Panik zu geraten an den Jugendlichen des Wohnheims hier um die Ecke vorbeigelaufen. Und die verhalten sich wirklich auffällig und machen komische Geräusche, das kann ich Euch sagen.

Kuscheln mit Frauchen auf dem Sofa
Kuscheln mit Frauchen auf dem Sofa

14.09.2012

 

Ich habe das Schmusen für mich entdeckt, mit Frauchen kuscheln ist das Größte. In dem Zusammenhang habe ich auch meinen Lieblingsplatz von unter dem Sofa auf das Sofa verlegt.

Im letzten halben Jahr konnte ich mich auch davon überzeugen lassen, dass man vor Herrchen nicht immer flüchten muss, so schlimm ist er gar nicht.

Nun ist es aber auch Zeit, dass ich endlich mein endgültiges Zuhause finde!

15.08.2012

 

"Die mutige Emma" nennt mich Frauchen jetzt immer öfter. Am Wochenende waren wir alle zusammen zum Agility-Turnier und ich bin an lockerer Leine zwischen den ganzen Menschen umher spaziert. Außerdem hab ich ganz dicht bei Herrchen im Zelt geschlafen, ganz ohne Angst zu haben.

 

Und heute hat mich Frauchen ganz doll gelobt für meinen Mut – ich bin nämlich über eine Hürde gesprungen, das hat auch noch Spaß gemacht. Ich helfe Frauchen jetzt öfter auf dem Hundeplatz beim Auf- und Abbauen und so nebenbei kann ich mir ein paar Leckerchen verdienen, indem ich mich hinsetze oder hinlege, manchmal irgendwo drumherum laufe oder andere lustige Dinge tue.

Das macht sogar Spaß und Frauchen muss sich um die Rückfahrt auch keine Sorgen machen – ich habe schon lange nicht mehr erbrochen beim Autofahren, nicht mal auf der langen Strecke nach Görlitz und zurück.

Mein künftiges Frauchen sollte mir auf jeden Fall weiter lustige Sachen beibringen, das macht Spaß und ich lerne gerne.

06.08.2012

 

Am Wochenende war ich wieder mit Herrchen allein zu Hause, weil Frauchen mit Mandy zum Seminar war. Die beiden mussten wieder ganz viel lernen.

Da hab ich mir doch gedacht: Wenn ich schon mit Herrchen Vorlieb nehmen muss, dann will ich auch die leckeren Dinge haben, die es bei ihm immer gibt. (Bei Frauchen muss man für so tolles Essen immer was tun, bei Herrchen gibt es das umsonst – aber nur wenn Frauchen nicht da ist.) Also hab ich mich getraut und habe Essen von ihm genommen – war gar nicht so schlimm, sag ich Euch.

30.07.2012

 

Gestern hat Frauchen uns mal wieder alle mit zum Turnier genommen. Da habe ich all meinen Mut zusammen genommen, bin freiwillig aus meiner Autobox ausgestiegen und mit Frauchen auf den Platz mit den vielen Menschen gegangen. Ich hab mich dort hingelegt, wenn Frauchen in der Nähe ist, passiert mir ja nichts. Und eine nette fremde Tante hat mir Leckerchen zugeworfen. Ich tu dann erst so, als hätte ich es gar nicht bemerkt und wenn alle wegschauen, hole ich es mir schnell.

21.07.2012

 

Heute durfte ich mal wieder mit auf den Hundeplatz. Frauchen wollte mit mir spielen und über Hürden hüpfen, aber ich trau mich doch nicht. Ganz was anderes ist es, wenn ich mit den anderen Hunden toben darf. Hier mit dem Rudi. Da vergesse ich auch schon mal, dass da noch ein anderer Mensch mit auf dem Platz ist.

20.07.2012

 

Frauchen kam heute ganz entspannt von der Arbeit nach Hause, nahm sich doch tatsächlich die Zeit, sich zu uns in den Garten zu setzen und ganz in Ruhe ihren Kaffee zu trinken. Dann erfuhren wir auch den Grund: FERIEN. Ich weiß ja nicht, was das ist, aber an Frauchens Verhalten merke ich, dass es was ganz tolles sein muss. Hoffentlich bleibt das lange so.

Emmy bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Emmy fühlt sich sooo wohl im Garten.

Im Rudel ist es immer am schönsten.

15.07.2012

 

Nachdem ich den anderen Mädels hier deren Lieblingsschlafplatz „abgeschwatzt“ habe, muss ich den natürlich mit etwas Grün aus dem Garten aufhübschen. Sieht doch schick aus, oder?

19.06.2012

 

Frauchen war am vergangenen Wochenende mit uns drei Mädels zelten. Frauenrunde sozusagen. Erst hab ich mich ja gewundert, als es am Abend aus dem Auto nicht ins Haus, sondern in das winzige Zelt ging. Aber ich hab ganz schnell begriffen, dass ich nun die Möglichkeit hatte, die ganze Nacht dicht an Frauchen gekuschelt zu verbringen – das war Klasse. Und Frauchen konnte nicht frieren, weil sie an jeder Seite ein Fellbündel kleben hatte. Früh hatte ich gar keine Lust aufzustehen, weil es so schön war. Und das will was heißen, sonst bin ich früh immer eine der ersten, die aufstehen.

Emmy im Zelt - total tiefenentspannt
Emmy im Zelt - total tiefenentspannt

12.06.2012

 

Hier war was los heute, sag ich Euch. Frauchen hat eine Zange aus der Schublade geholt und alle Hunde haben sich um sie gedrängt und richtig Schlange gestanden. Ich hab mir so gedacht: „Man kann ja mal gucken, was da los ist.“ War gar nicht so aufregend: alle haben die Pfoten hingehalten und es wurden die Krallen geschnitten. Bis auf Rudi, der hat irgendwie nichts zum Schneiden. Bei mir sagte Frauchen, wäre es auch nicht nötig, aber wir üben mal. War auch nicht schlimm, ich lass mir von Frauchen ja alles gefallen. Aber bis jetzt kann ich nicht verstehen, wieso die anderen sich darum so drängeln.

 

Außerdem lobt mich Frauchen jetzt bei unseren Spaziergängen ganz oft – sie sagt, meine Leinenführigkeit wird immer besser. Naja, hin und wieder geht mein Temperament mit mir durch, dann muss sie mich an mein gutes Benehmen erinnern. Es ist schon nicht leicht, wenn man ein wenig zu viel Temperament abbekommen hat, so wie ich. Dieses Temperament würde ich später gern beim gemeinsamen Sport mit meinem endgültigen Frauchen einsetzen. Ich laufe nicht nur gern schnell und viel, sondern bin auch sehr sprunggewaltig.

05.06.2012

 

Am Wochenende hatte Frauchen gar keine Zeit für mich, sie war mit dem Fortuna – Cup beschäftigt. Ich durfte zum Glück zu Hause bleiben und mich im Garten betätigen. Frauchen hat dann abends die Ergebnisse bewundert – gaaanz tiefe Löcher in der Wiese.

 

Natürlich habe ich auch wieder schön mit meiner Freundin Honey getobt. Diesmal auf dem Sofa, da kann sich die Honey wenigstens nicht ihren kaputten Fuß verletzen.

23.05.2012

 

Ich habe eine neue Freundin. Zuerst konnte ich mit Honey nicht viel anfangen, weil sie nicht so rennen kann. Aber zum Wettrennen habe ich ja auch die anderen hier. Mit Honey kann man aber ganz toll balgen, was wir nun auch jeden Tag im Garten machen – einen Riesenspaß macht das, wie man sieht.

20.05.2012

 

Heute muss ich erst mal ausschlafen, war ein anstrengender Tag gestern. Herrchen musste arbeiten, also hat Frauchen uns alle mit zur Obedience – Prüfung genommen. Mannomann, was die Hunde dort alles machen müssen, aber es hat allen Spaß gemacht.

Das Anstrengende waren aber die vielen Menschen auf dem Platz. Und Männer waren auch dabei.

Dann hat mich Frauchen bei einer fremden Tante gelassen mit den Worten, ich soll lernen, dass die Welt dadurch nicht untergeht. Das fand ich echt blöd. Frauchen hat sich um einen Schäferhund samt Zweibeiner gekümmert und hatte so lange gar keine Zeit für mich. Nach einer Weile habe ich aber dann gemerkt, dass die Tante eigentlich ganz nett ich und hab sie ein paar Mal angestupst. Nur als Frauchen endlich wiederkam, hab ich die nette Tante einfach umgehauen. Sorry, war nicht böse gemeint, hab mich nur so über Frauchen gefreut. Dann konnte ich mich wieder hinter Frauchen sicher fühlen, da war wieder alles gut.

14.05.2012

 

Gestern durfte ich als Einzige von uns mit zu Frauchens Mutti. Da gab es einen wunderbaren Beistelltisch, unter dem ich liegen konnte – ganz in Sicherheit vor dem anwesenden Mann. Frauchen sagt, es ist OK so. Ich hab keine Panik bekommen, hab mich einfach dezent zurückgezogen.

Frauchens Mutti hat sogar für mich den Kühlschrank geplündert – ganz leckere Wurstscheiben gab es da. Ich musste mich zwar etwas überwinden, aber die waren so lecker, dass ich nicht widerstehen konnte.

12.05.2012

 

Heute darf ich endlich mal wieder an den Computer. Die ganze Woche hatte Frauchen den in Beschlag – zum Arbeiten sagt sie, was auch immer das heißt.

 

Da muss ich Euch doch gleich vom letzten Wochenende erzählen. Da hieß es zeitig aufstehen und lange Auto fahren. Dort angekommen waren gaaanz viele Hunde mit ihren Menschen. Die Autofahrten habe ich bis auf einen kleinen Ausrutscher gut hinter mich gebracht. Es geht jetzt auch schon ohne Globuli. Dieses Problem wäre also gelöst.

 

Dort hat Frauchen mich mit mitten ins Geschehen genommen – Manno, waren da viele Leute und sogar Männer, die guckten. Ich war aber ganz tapfer und habe mich am Parcoursrand hingelegt und den anderen Hunden und ihren Menschen beim Hopsen zugeschaut. Nach einer Weile konnte ich sogar ein bisschen entspannen. Diesmal gibt es sogar ein Beweisfoto. Da war ich noch nicht so entspannt, aber man sieht, dass ich mich überwunden habe, freiwillig dort zu bleiben, sonst wäre ja die Leine nicht so locker.

01.05.2012

 

Was ich gestern vergessen habe, aber durchaus erwähnenswert ist – ich habe gestern mit Frauchen zusammen auch meine erste Hürde im eigentlichen Sinne des Wortes bewältigt. Springen ging natürlich noch nicht, aber Frauchen meinte, ich soll mir mal was zutrauen, also bin ich ein paar Mal hintereinander drübergestiegen. Das nächste Mal mach ist es bestimmt dann ganz allein.

 

Heute war wieder Clickertraining dran, aber nicht etwa hinten im Garten wie sonst, sondern vorn am Tor. Dahinter sind viele Menschen vorbei gelaufen, ich konnte es genau hören und bin auch immer wieder weg gelaufen. Da Frauchen den Ernst der Lage aber nicht erkannt hat, bin ich immer wieder hin. Ich hab mich sogar überzeugen lassen, mich dort an Ort und Stelle hinzulegen. Dafür gab es dann lecker abgestandenes Fleisch. Mhhh!

30.04.2012

 

Gestern war viel los bei uns. Frauchen hat uns alle mit zum Hundeplatz genommen und hatte ganz viel Zeit für jeden von uns. Und dann war da noch eine nette Tante, die auch ganz viel Zeit für mich hatte. Sie ist mit mir über den Platz gerannt und ich hab mich sogar überwunden, mit ihr mit zu laufen. Und, Ihr werdet es kaum glauben, es hat Spaß gemacht. Und dann stand die nette fremde Tante ganz dicht bei Frauchen. Das hat mich etwas irritiert, aber ich hab mich doch entschlossen, ganz in der Nähe zu bleiben. Zuletzt hab ich mich von der netten Tante sogar streicheln lassen – war gar nicht so schlimm.

Hier die Beweisfotos, damit Ihr es auch glaubt:

Dann hab ich Frauchen sogar noch einen Schreck eingejagt. Als wir alle aus dem Auto durften, um uns für den Spaziergang zu ordnen, bin ich zu einem fremden Hund gelaufen, der den Weg lang kam. Und das, obwohl der Hund einen Mann dabei hatte. Damit hat Frauchen nicht gerechnet, sie war auch nicht böse auf mich. Mit den anderen hätte sie bestimmt geschimpft, wenn die das gemacht hätten. Ich bin aber dann doch noch in einem höflichen Bogen zu Frauchen gelaufen und habe ich artig anleinen lassen.

 

Gestern hat die Trulla auch das erste Mal mit mir Fangen gespielt. Dann waren Rudi und Mandy baden, war ja auch warm. Trulla und ich sind zum Wasser hinunter gelaufen und haben uns erst mal beraten. Frauchen meinte, uns mit Würstchen ins Wasser locken zu können – da hat sie sich aber geirrt. Nö, wir haben nach ausführlicher Beratung beschlossen, dass dieses Wasser für zwei waschechte Spanierinnen viel zu nass ist.

22.04.2012

 

Trulla lässt sich nun immer öfter von mir zum Spielen und Kabbeln überreden. Zwei Spanier müssen sich einfach verstehen. Wir haben ja auch denselben Blick drauf, wie man sieht.

16.04.2012

 

Am Wochenende hat mich Frauchen zu Hause bei Herrchen gelassen – ich werde mich wohl an ihn gewöhnen müssen. Aber Frauchen sagte, dass dort, wo sie hin fährt, ganz viele Leute sind. Naja, da ist es schon gut, dass ich da nicht mit hin brauchte.

 

Dafür durfte ich heute beim Spaziergang auf dem Feld frei laufen. Erst konnte ich es gar nicht fassen und bin ganz nah bei Frauchen geblieben, aber dann hab ich die Füße in die Pfoten genommen und bin losgesprintet – war das herrlich! Nur schade, dass keiner der anderen mit geflitzt ist und Mandy – die Einzige, die mit mir mithalten kann – musste an der Leine bleiben. Verstehe ich gar nicht.

01.04.2012

 

Nein, es ist kein Aprilscherz! Ich bin gestern mit einer fremden, aber total netten Tante mitgelaufen. Erst wollte ich nicht weg von Frauchen, aber dann hat es sogar richtig Spaß gemacht, mit ihr über den Platz zu flitzen. Flitzen ist ja sowieso meine Welt. Die nette Tante war zwar dann ganz schön außer Atem, aber ich hatte meinen Spaß und Frauchen durfte ich dann auch wieder haben.

Fotos gibt es natürlich wieder mal nicht, weil Frauchen mich unterschätzt hat uns solche tollen Aktionen nicht erwartet hat. Das werden wir aber bestimmt noch nachholen.

21.03.2012

 

Frauchen hat mir erzählt, dass meine Schwester Hexe nun auch ein Zuhause gefunden hat. Nun bin ich total neidisch, bin wohl die letzte von meinen Geschwistern, die immer noch kein Zuhause hat. Es wird also nun langsam Zeit, dass sich liebe, geduldige Menschen für mich interessieren. Mein Pflegefrauchen meint, dass ich auch ganz viel zu geben habe und eine wirklich treue Seele bin.

 

Ich trau mich inzwischen auch in die Nähe fremder Menschen. Am vergangenen Sonntag habe ich sogar zu Frauchens Füßen unterm Tisch gelegen, als die fremden Menschen gemeinsam gegessen haben.

 

Ich lasse mich inzwischen meist auch davon überzeugen, nicht an der Leine zu ziehen. Das müssen wir weiter üben – wer das mit mir üben möchte, melde sich bitte bei meinem Pflegefrauchen.

04.03.2012

 

Frauchen spielt jetzt manchmal merkwürdige Spielchen. Bei dem einen muss ich mir hinter kleinen Schiebetürchen mein Futter selbst holen. Oh, dabei muss man sich ganz schön konzentrieren.

 

Das zweite habe ich noch nicht so richtig verstanden. Frauchen klickt immer mit einem Knackfrosch und danach gibt es Essen. Ich habe aber leider noch nicht herausgefunden, was ich tun muss, damit es klickt. Außerdem finde ich es blöd, dass ich mir das Futter abholen muss.

03.03.2012

 

Hallo, da bin ich wieder. Frauchen hatte vergangene Woche wenig Zeit. Und allein darf ich ja noch nicht an den Rechner zum Schreiben.

Die letzten beiden Tage war ich mit Herrchen allein. Aber ich hab mich zusammengerissen und sogar mein Futter von ihm genommen. Gestern Abend hat er mir Frauchen wieder mitgebracht. Nun nehme ich auch wieder meine Kügelchen.

Geschickt gestapelt finden reichlich Hunde Platz zum Schlafen - Emmy auf ihrem Lieblingsplatz
Geschickt gestapelt finden reichlich Hunde Platz zum Schlafen - Emmy auf ihrem Lieblingsplatz

22.02.2012

 

Gestern Abend hat Frauchen mich mitgenommen. Erst hieß es Autofahren, da wollte ich nicht so richtig rein, aber auf dem Rückweg bin ich ganz schnell eingestiegen, Frauchen ist fast hinterher gestürzt, weil sie noch an der Leine hing. Hihi!

Ich verrate Euch auch, warum ich so schnell in das Auto wollte. Dort waren nämlich ganz viele Menschen, was ich ziemlich gruselig fand. Frauchen hat mir zwar gesagt, dass die alle ganz lieb sind, aber so richtig kann ich das noch nicht glauben.  Im Auto schien es mir das schon sicherer.

 

Gestern habe ich auch ein neues Geschirr bekommen, das reibt nicht mehr so und außerdem roch es nach meiner Schwester. Und zur Belohnung, weil ich mich jetzt brav an - und ausziehen lasse, brauch ich jetzt zu Hause und im Garten kein Geschirr mehr tragen, nur noch das Halsband mit der Telefonnummer zur Sicherheit.

Emmy vor dem Hundeplatz
Emmy vor dem Hundeplatz

Vorsichtshalber hinter Frauchen verstecken - sicher ist sicher!

19.02.2012

 

Heute muss ich Euch von den frei laufenden Joggern erzählen, die hier im Wald leben. Die tauchen immer mal wieder plötzlich auf, als würden sie von jemandem gejagt – aber es kommt gar kein Jäger. Ich verstehe nicht, weshalb sie so rennen. Ein paar Mal habe ich es aber auch schon geschafft, die Fassung zu wahren und habe brav neben Frauchen gesessen, während der Jogger vorüber flüchtete. Vielleicht haben die ja sogar mehr Angst als ich.

19.02.2012

Heute muss ich Euch von den frei laufenden Joggern erzählen, die hier im Wald leben. Die tauchen immer mal wieder plötzlich auf, als würden sie von jemandem gejagt – aber es kommt kein Jäger. Ich verstehe nicht, weshalb sie so rennen. Ein paar Mal habe ich es aber schon geschafft, die Fassung zu wahren und habe brav neben Frauchen gesessen, während der Jogger vorüber flüchtete.

Vielleicht haben die ja sogar mehr Angst als ich.

18.02.2012

 

Heute hat Frauchen mit mir geschimpft, weil ich so an der Leine ziehe. Das erste Mal, dass sie wohl böse auf mich war. Da hab ich mir gedacht, ich muss ihr als Entschuldigung eine Freude machen. Also hab ich mein Abendessen aus ihrer Hand abgeholt – waren aber auch leckere Rinderspachteln. Dann bin ich auf Kommando in den Garten pullern gegangen und auf Rufen sofort wieder rein gekommen. Ich habe mich ganz dicht zu Frauchen gesetzt und hab es sogar ertragen, dass sie mich in den Arm genommen hat. Auch die kleinen Kügelchen, die ich jetzt bekomme, lasse ich mir ganz artig in die Schnauze geben.

 

Ich habe auch schon versucht, die Tula zum Spielen aufzufordern, aber sie wollte nicht und war ganz brummig. Doch ich denke, bei ihr hab ich hier noch die meisten Chancen, ich werde es wieder versuchen.

14.02.2012

 

Ich habe heute beschlossen, dass Frauchen eigentlich ganz nett ist. Das hab ich ihr durch ein paar Handküsse gesagt. Dann hat sie mich angefasst und – Ihr werdet es nicht glauben – es war gar nicht so schlimm!

 

Das war wieder ein anstrengender Spaziergang heute. Frauchen ist einfach ein Stück mit einer fremden Frau zusammen gelaufen. Da ich aber eh nichts dagegen tun konnte und die anderen Hunde die Frau scheinbar als ungefährlich eingestuft haben, bin ich brav mit gelaufen. Die Männer mit den riesengroßen Pferden waren noch gruseliger, haben so herumgeschrien. Aber ich bin einfach zwischen den anderen Hunden gelaufen, da konnte mir ja nichts passieren.

Toben mit den anderen im Garten:

Danach kann Emmy manchmal auch schon etwas entspannen:

13.02.2012

 

Ich hab mich dann doch entschieden, die Nacht in meinem Korb zu verbringen und nicht unterm Sofa. War einfach gemütlicher. Auch zum Spaziergang hab ich mich zum Anleinen angestellt. Aber Anfassen ist nicht!

 

Frauchen sagte, wir gehen zeitig unsere Morgenrunde, da sind noch keine Menschen unterwegs. Aber sie hat gelogen, es kam doch eine Frau des Weges. Da muss ich noch einmal überlegen, ob man ihr vertrauen kann.

 

Inzwischen habe ich mir ein Herz gefasst und mal so einige mögliche Liegeplätze ausprobiert. Frauchen meint, ich bevorzuge die gleichen Plätze wie meine Schwester. Schade, dass ich die hier nicht mehr getroffen habe. Die Glückliche hat schon ein Zuhause gefunden.

Außerdem habe ich mich von Herrchen streicheln lassen und ein klein wenig von dem Futter probiert. Aber nun bin ich schon wieder fix und alle und will nur noch schlafen.

12.02.2012

 

Hallo Leute, ich bin die Emmy und mein Pflegefrauchen hat mich genötigt, hier Tagebuch zu schreiben, damit Ihr, liebe Interessenten, möglichst viel über mich erfahren könnt.

 

Den Tag heute möchte ich gern abwählen. Ohne erklärbaren Grund habe ich mich plötzlich in einem fremden Auto wieder gefunden. Und die Tante, die mich dann aus dem Auto geholt hat, meinte, sie sei jetzt mein Pflegefrauchen. Dann gehört hier auch noch ein Mann dazu – HILFE! Ein MANN!

 

Naja, wenigstens die anderen Hunde sind ganz nett. Nur die kleine Hündin hat mich angestänkert, aber ich glaube, sie hat gleich gemerkt, dass ich ihr nichts tue.

Zuerst hat mir Frauchen mein Körbchen gezeigt, da hab ich mich erst mal erholen können, bis der MANN – der übrigens jetzt mein Herrchen sein soll – sich bewegt hat, da fand ich es dann unter dem Sofa sicherer.

 

Aber Frauchen ist ja völlig gnadenlos, schon fünf Stunden später hat sie mich gewaltsam dort vor geholt, um Gassi zu gehen. Auch dabei war sie wieder gnadenlos, ist Runde um Runde mit mir gelaufen. Ich glaube, wenn ich ihr den Gefallen nicht irgendwann getan hätte, mein Geschäft zu machen, würden wir jetzt noch Runden laufen.

Dann haben die anderen Hunde Abendessen bekommen, das fand ich ja interessant, hab sogar mal den Kopf um die Ecke gesteckt. Aber als das Frauchen mit dem Futter auf mich zu kam, hab ich lieber die Flucht ergriffen. Da hat doch der Rudi meine Portion bekommen! Hier muss ich mir noch was ausdenken.