Kajo - der Hund, der nur Freunde hat

...hat im November 2013 endlich sein Zuhause gefunden.

Lebenszeichen im Dezember 2013

Erste Rückmeldungen von Kajo sind durchaus positiv. Er baut schon Bindung auf und geht jetzt zur Hundeschule, bald wird er sicher ohne Leine laufen können.

 

 

Da haben wir’s, das Pflegefrauchen hat keine Zeit und hat mich gebeten, selbst ein paar Zeilen zu mir zu schreiben. Also muss ich mich wohl selbst an die Tasten setzen.

 

Ich bin übrigens der Kajo, auch wenn ich das noch nicht so richtig weiß. Lerne ich schon noch. Und ja, Ihr habt richtig gesehen, ich habe zwei verschieden große Ohren – das macht mich so einzigartig, ich bin also garantiert ein Unikat.

 

Alle, die mich kennen gelernt haben, seit ich hier wohne, finden mich ganz toll. Das liegt wohl daran, dass ich grundsätzlich nur Freunde habe – das ist meine Lebenseinstellung: Alle Zweibeiner und Artgenossen sind Freunde. Deshalb bin ich natürlich zu allen immer nur freundlich.

 

In Haus und Garten bin ich ruhig und entspannt, liebe es, herumzuliegen und zu dösen. Aber zu einem Spielchen lasse ich mich natürlich immer gern auffordern und ich bin natürlich sofort dabei, wenn irgendwas los ist.

 

Draußen auf den Spaziergängen bin ich natürlich sehr lauffreudig und agil – wozu geht man sonst raus.

 

Zu meinen „technischen Daten“:

 

Ich bin 6 Jahre alt und ca. 50cm hoch bis zur Schulter, also eine echt praktische Größe, damit ich in der Wohnung leben kann, was ich natürlich möchte, immer in der Nähe meiner Leute. Dafür spricht auch mein tolles Fell, es haart nämlich überhaupt nicht, muss höchstens im Haarwechsel mal getrimmt werden, damit ich wieder hübsch bin.

Ich bin kastriert, gechipt und geimpft, natürlich kerngesund und stubenrein. Meine Stimme habe ich dem Pflegefrauchen bisher nicht vorgeführt, aber sicher habe ich eine, bin eben nur etwas ruhiger, was das betrifft, man muss ja auch nicht alles ausplaudern.

 

Das Pflegefrauchen lässt mich auch hin und wieder ein paar Stunden allein zu Hause. Ein Grund zur Freude ist das zwar nicht, aber ich leg mich dann eben hin und warte geduldig, bis sie wiederkommt.

 

Was meine Rasse oder auch Rassen betrifft, kann ich eine ordentliche Portion Jagdhund nicht verleugnen, so kommt es auch, dass ich die vielen Rehe, Hirsche, Füchse, Marder und Wildschweine, die hier nebenan leben, ganz spannend finde – im Wald bleibe ich deshalb lieber an der Leine. In Gegenden ohne so viel Wild kann ich später – wenn ich genau weiß, wer MEIN Zweibeiner ist und wohin ich zurück kommen muss – sicher auch ohne Leine laufen, das muss eben trainiert werden.

 

Das Laufen an der Leine finde ich auch noch etwas verwirrend, ich verheddere mich irgendwie immer wieder mit den Füßen in der Leine oder mit meiner Leine in den Leinen der anderen Hunde, aber wir üben das, bald ist das sicher kein Problem mehr.

 

Wenn ich dann nach dem Spaziergang wieder zu Hause bin, lege ich mich gleich hin und schlafe. Hat das Pflegefrauchen gerade Zeit, bin ich auch immer für eine Kuschelstunde zu haben – oder auch zwei.

 

Wenn ich jetzt was Wichtiges vergessen habe aufzuschreiben, dann fragt doch einfach hier an! Fragen von potenziellen zukünftigen Frauchen und/oder Herrchen beantworte ich gern.

Das ist übrigens mein Pflegefrauchen, wir verstehen uns prima.

 

Ich habe übrigens beschlossen, Tagebuch zu schreiben, das könnte Ihr dann hier nachlesen.

Vermittelt werde ich über den Verein "Hundepfoten in Not e.V."

Alle, die mir tollem Kerl ein Zuhause für immer geben möchten, melden sich bitte dort.