Lissi hat ein neues Zuhause gefunden

Lissi wurde als Welpe vermittelt und kam wieder zurück als ihr Frauchen auswanderte. Drei Monate Quarantäne wären für den sensiblen Hund wirklich eine Katastrophe gewesen.

Nach zwei Monaten hatte sie ein Frauchen, die so viel Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen hat, wie Lissi es braucht.

Hallo, hier meldet sich Lissi aus Fuchshain

Unter „Tiere in Spanien e.V.“, vermittelt im Januar 2008, findet ihr mich als Startpaket.

Jetzt ist Juli 2010 und seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen.

 

Ich bin echt zu Hause an -gekommen, habe einen Berner Sennenhund als treuen Freund und pflege mit „Frauchen“ viele Hunde-Bekanntschaften.

Dass es mir so gut geht, verdanke ich meiner damaligen Pflegestelle, meiner jetzigen Besitzerin und dem ganzen Umfeld. Gleich in den ersten Wochen habe ich mich als mindestens 90% Podenca – Mix geoutet und das Terrain mit ungezügelten Ausflügen erkundet.

 

Das war nicht immer leicht, aber bekanntlich ist ja „…aller Anfang schwer…“ Inzwischen halten Feldleine, Pfeife und die Geduld meiner Menschen den „Hasenalarm“, den ich regelmäßig auslöse, in von Jägern und Förstern akzeptierten Grenzen. Höfliche Hundeliebhaber beschreiben mich heute als „sehr selbständig“, aber gaaanz lieb.

Seit 9 Monaten teile ich mein Zuhause mit einem zweiten Tierschutzpflegling. Melody ist ein Irish Greyhound, sie wurde leider (oder zu ihrem Glück) sehr früh aus dem kommerziellen Rennbetrieb genommen und kam nach Deutschland. Nun teilen die Ausdauerläuferin (ich: Balearen-Laufhund) und die Sprinterin sprichwörtlich Tisch und Bett, das Auto und das Revier.

(Für eine größere Ansicht bitte auf ein Bild klicken.)

Ich bin ein „Möchte-gern-Windhund“ wenn es um’s Faulenzen geht und Melody habe ich gezeigt, dass es auch Echtes zum Jagen gibt. Melody sprintet aber zu ihrem eigenen Schutz auf der Bahn (bei uns muss sie nicht die Beste sein) und ich im Gelände. So passt zusammen, was auf den ersten Blick schwerlich zusammen gehören kann. Zwei Hundeseelen sind glücklich. Wäre unsere Besitzerin ein Oktopus, kämen bestimmt noch ein-zwei Artgenossen zu uns.

 

Auf jeden Fall soll aber meine Geschichte Mut machen, sich dem Tierschutz zu öffnen. Die Pflegestellen sind sehr gute Ansprechpartner und helfen sehr persönlich und individuell Hund und Mensch mit Hund. Wuff, das möchte ich unterstreichen.  

Juni 2011

Hallo, hier ist Lissi, die spanische „Läuferin“ (Podi-Mix)!

 

In meinen Papieren steht, dass ich in diesen Tagen 7 Jahre „alt“ werde, doch das glaube ich selbst nicht. Ich bin jetzt eine echte Rudelführerin und habe sehr viel zu tun, denn außer der großen „Rennsocke“ Melody (Grey-Mädchen) hab ich nun noch einen noch größeren Grey-Jungen, meinen Ulan, zu kontrollieren. Nun ist es lustig und lebhaft (und sehr unaufgeräumt) bei uns. Den Zwei-Mädels-Tagesrhythmus (ich und Frauchen) von ehedem pflegen wir aber weiter: morgens lange schlafen, dann ausgiebig Jagd mit Frauchen; am Nachmittag halte ich Wache und faulenze im Garten, während die Grey’s flanieren.

Aber immer öfter gehen wir auch zu viert eine Runde. Toll, dann laufe ich voraus, ganz selbständig und ohne Leine, eben ganz die „Chefin“ (wer hätte das gedacht!), allerdings nur sehr ausgesuchte Routen!

In unserem Windhund-Club habe ich jetzt auch Podencos reinster Rasse kennen gelernt, auch ehemalige Spanier. Wir verstehen uns alle sehr gut, ich bin ein glücklicher Hund und wünsche das jedem von uns ehemaligen und künftigen Pflegi’s!