Toffi hat ein Zuhause gefunden!!!

Post im September 2014

23.09.2014

 

 

Hallo, ich bin’s, T O F F E L !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Nun habe ich endlich wieder ein wenig Zeit um mich zu melden und wie ich immer sage, lieber spät als nie.

 

Aber ich muss hier natürlich alles unter Kontrolle halten, und das erfordert meine ganze Aufmerksamkeit, vor allem die beiden Stubentiger nagen an meinen Nerven! Die beiden nehmen sich Dinge raus, die schier unglaublich sind. Gerade als ich es mir bequem gemacht habe, kommt so ein möchte gern Tiger, macht sich breit, schnurrt, hebt den Schwanz und krümmt dabei noch den Rücken. Anfangs waren mir diese Zeichen nicht so deutlich, doch für mich hieß das, es gibt ´ne Keilerei, denn Schnurren=Knurren, Schwanz hoch=Dominanz – klar, der Stubentiger sucht Ärger.  Also nichts wie hin, in den Hintern zwicken, und dann weiß der wer der Chef ist, na ja, dachte ich zumindest.

Doch dieses unsägliche, arrogante, lebensmüde und von allen Geistern verlassene Ding, was macht das? Dreht sich um, zeigt die Krallen, und will mir eine ballern! Häääääää? Nicht mit mir! Also musste ich Plan B aktivieren, und der der sah so aus. Zurückziehen, ignorieren, im Auge behalten und den besten Moment abwarten, um den Stubentiger mal zu zeigen was ´ne Harke ist. Doch nun geschah das Unglaubliche! Der „Tiger“ näherte sich MEINEM Kissen, und genau, er legte sich darauf. OK, dachte ich, nun ist Schluss mit Lustig, das geht zu weit. Ich nahm also Anlauf, spannte alle Muskeln an, aktivierte den Turbo und wollte gerade loslegen, als von irgendwoher ein völlig überflüssiges und der Situation nicht angepasstes Neeeeiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnn!!!! zu hören war. Genau, es war mein Herrchen, die Spaßbremse. Da ich (zumeist) intelligent reagiere, hatte ich nun Plan C zu aktivieren. Ich erkundigte mich bei einigen Kollegen, ob die auch solche Tiger im Haus haben, und wie die damit umgehen. Nun habe ich erfahren, dass Schnurren=Wohlfühlen, Schwanz hoch=Anerkennung bedeutet. Nun war ich platt, doch mir war klar, dass man heut zu Tage dann doch eine Fremdsprache können sollte, und so habe ich diese gelernt. Seither vertrage ich mich mit dem Tiger schon viel besser, da ich vieles verstehen kann, und wenn dann hier und da doch noch mal von der Spaßbremse ein bestimmtes Neeeeiiiiin kommt, liegt das nur daran, dass mir einerseits ein paar (Katzen-) Vokabeln fehlen, aber andererseits Herrchen auch sein Erfolgserlebnis braucht, wenn er sieht wie ich höre, und so ist jeder zufrieden, etwas weniger zufrieden ist natürlich der Tiger. So, diese Situation ist geregelt, und somit konnte ich mich neuen Fremdsprachen widmen. Ich machte mich also auf, und suchte im Garten nach möglichen Fortbildungskursen. Und ja, ich wurde zweimal fündig. Einmal im Teich und dann im Rasen. Im Teich, da schwimmen so bunte große Dinger rum, mal oben und mal unten. Also stand ich am Teichrand, stellte mich vor, und wollte eine Pfote geben. Die Folge, die Dinger verschwanden auf dem Grund des Teiches, kamen aber immer wieder zurück. Also neben die Pfote in den Teich zu tun, begann ich zu bellen, sprang hin und her, und machte so auf mich aufmerksam. Und was machten diese glatten schuppigen Dinger – NICHTS! Kein Wort, kein schnurren, kein piepen. Ein unhöfliches Gesinde, dachte ich zu mir, aber nicht mit mir! Also bewegte ich mich ein paar Meter zurück, die Dinger kamen an den Teichrand, und dann sprang ich mit einem Anlauf rein ins Nass. Mein Gott war das eine Aufregung bei den Fischen. In alle Himmelsrichtungen schwammen sie weg, und vor lauter Fisch, wusste ich gar nicht wohin zuerst. Da ich aber meinem Niveau treu bleiben wollte, habe ich mich von diesen unerzogenen Dingern verabschiedet, aber gehe nun jeden Abend, wenn Herrchen denen Futter gibt, mit zum Teich, und geige denen gehörig die Meinung. Na ja, ich hatte da ja noch was im Rasen entdeckt. Auch Herrchen hat es gesehen, und anscheinend waren diese Dinger nicht mit Herrchen befreundet, ergo auch nicht mit mir. Herrchen hörte ich sagen, dass man diese kleinen dunklen Bergleute Maulwurf nennt, dass diese den Rasen kaputt machen, man aber nichts dagegen machen kann, da diese unter Naturschutz stehen. Hä, dachte ich mir, die zerstören und stehen noch unter Schutz. OK, dachte ich, die stehen dann eben unter Naturschutz, aber eben NICHT unter dem Schutz von Toffel. Gesagt, getan. Herrchen beschäftigte sich im Garten, und ich beschäftigte mich mit den Maulwürfen. Da die eben unter Tage arbeiten und kaum hoch kommen, dachte ich mir, dann komm ich eben zu euch. Ich schmiss meinen four-wheel-drive an, und buddelte was das Zeug hielt. Erst der eine Hügel, dann der andere, ein riesen Spaß. Herrchen harkte in den Beeten, und ich eben im Rasen, und das nennt man natürliches vertikutieren. Nun musste ich natürlich auch Herrchen mein Meisterwerk zeigen, und ging zu ihm hin. Ich machte ihm klar, dass ich nun spielen will, und bei der Gelegenheit wollte ich ihm „zufällig“ meine Arbeit zeigen. Herrchen hatte mich verstanden, und machte sich auf die Beete zu verlassen und sich dem Rasen zu nähern. Ja und dann geschah es. Die Gesichtsfarbe von Herrchen nahm Schattierungen an, die ich als ungesund einstufte. Ich ging noch davon aus, dass Herrchen sich beim Harken überanstrengte, oder aber von meiner Arbeit überwältigt war. Doch leider erlag ich einem Irrtum, denn Herrchen sagte zu mir Dinge, die mein Anstand verbietet diese zu wiederholen. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich doch besser gewesen, dieses von mir veranstaltete Vertikutieren auf den Maulwurf zu schieben, doch die Beweise, an Hand von Erde und Schmutz hingen leider an meinen Pfoten. Wenn man denn schon mal helfen will ….. Na ja, nach diesen Erfahrungen habe ich von Fremdsprachen und sozialen Kontakten erst einmal die sprichwörtliche Schnauze voll, und so widme ich mich wieder dem Tiger, dessen Sprache ich spreche, der mich versteht, na ja, meistens doch!

So, hier beende ich meine Reportage und ihr wisst, mir geht es gut und ich habe genug zu tun. Jetzt geht es aber mit Herrchen in den Wald, und sicher wird er mir wieder Aufgaben geben oder er verliert Dinge, die ich dann suchen und hinterher tragen muss. Jedenfalls treffen wir heute wieder einen Schäfer mit seiner Herde, und der lässt mich selbst nach etlichen Fehlversuchen zu seiner Herde, die ich schon mal etwas unprofessionell „begrüßt“ hatte. Aber die Kollegen haben die dann wieder in Reih und Glied gebracht. Wohl hörte ich den Schäfer sagen, dass es ihm nichts macht, denn die Schafe wüssten, dass ich ein Anfänger bin. Seither pirsche ich mich an, und mache alles viel langsamer und sicher werde ich mich mit den Schafen noch gut verstehen, doch erst einmal muss ich deren Sprache lernen. Ich hoffe es klappt besser als mit den Fischen und dem Maulwurf. Also tschüüüüüüs, ich muss Vokabeln büffeln ….. (büffeln, ach ja, da gibt es auch Büffel, ok, das ist meine nächste Fremdsprache.-J). Nun noch ein paar Fotos vom September 2014 in die Anlage und nun ist Schluss.

 

Euer Toffel        

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Volker Kunstmann

 

Post im Februar 2014

Liebe Frau Kanthack,

 

leider komme ich erst heute wieder dazu mich zu melden, da meine vielfältigen Aufgaben meine ganze Aufmerksamkeit fordern. Mir geht es rund um gut, und ich halte meine Zweibeiner gut auf Trapp (nebenbei: die mich auch). Wir unternehmen viel und ich muss auch regelmäßig üben, so dass mein Zweibeiner nicht alles Gelernte vergisst. Der verliert auch regelmäßig Dinge, und nach 50 Metern, als er es endlich auch merkt, ja wen schickt er auf die Suche, klar, mich. Doch da ich ja ein Harzer Fuchs bin, habe ich mir die Koordinaten, wo Herrchen alles verloren hat eingeprägt und zack, zack, habe ich es auch wieder gefunden, und bringe es Herrchen. Auch verläuft er sich ab und an im Wald. Ich kann Ihnen sagen, höchste Konzentration ist da gefordert. Plötzlich über Baumstämme springen, darunter her robben usw.

Auch während wir laufen gibt er Kommandos, wie stopp und sitz, und was mache ich – klar stopp und setzen. Dann läuft er weiter und sagt noch murmelnd „leg dich“. Na ja, wenn’s sein muss, auch das. Mit der Zeit ist Herrchen schon über 100 Meter weg, und jetzt lasse ich ihn nicht mehr aus den Augen, denn der muss doch langsam merken, dass IIIIICCCCHHH fehle!!!!?? Aber als echtes Team haben wir eine Handbewegung abgesprochen und wenn ich die sehe, dann geht’s ab wie ein geölter Blitz. Und, und, und, endlich die Handbewegung. Ich spurte los, und plötzlich macht Herrchen eine andere Handbewegung, die sagt, genau, stopp und sitz. So eine Spaßbremse…. Aber kurz darauf wieder diese Handbewegung, und nun darf ich zu ihm komme, mich setzen, und dann ja dann ist Herrchen voller Lob (wahrscheinlich lobt er sich selbst, dass er nicht alle Kommandos vergessen hat). Na ja, nachdem wir beide der Meinung sind, dass wir genug geübt haben, toben wir rum und spielen ist angesagt.

 

Seit einigen Tagen hat sich in unserer Nähe ein Schäfer mit seiner Schafherde niedergelassen. Nun da war doch was??? Wer bin ich denn? Nachdem mir das wieder eingefallen ist stoppte mich aber die Spaßbremse, obwohl ich gerade die Schafe „zählen“ wollte. Und dann hörte ich noch unglaubliches. Der Schäfer sagte zu meinem Herrchen, lassen sie ihn ruhig, die Schafe wissen, dass ihr Hund Anfänger ist. Hä, Aaaaanfäääänger ?? So ein Ignorant ! Also lief ich an den Schafen vorbei, etwas auf die zu, und was machten die Schafe, sie gingen zurück, genau was ich wollte, von wegen Anfänger. Soll er doch selbst sehen, wie er mit seinen Schafen zurechtkommt ….. 

 

Nun noch mein heutiger Tag. Herrchen ging mit mir eine große Runde von ca. 3 Stunden, ganz ohne üben, nur toben war angesagt (Anmerkung: morgen hat der Zweibeiner wieder alles vergessen ..), und dann, ja, dann, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, da war sie, der Traum eines jeden Harzer Fuchses. Schlank und rank, ein wenig flippig und klein geraten, aber ein Traum einer, ja was für einer, genau es war eine Harzer Fuchsdame und sie heißt LISA. Was jetzt abging war die Hölle. Wir tobten, sprangen und flippten völlig aus. Lisa kriegte sich nicht mehr ein, und deren Frauchen sagte, sie benimmt sich wie ein vollgekokstes Frettchen. Rein ins Wasser, raus aus dem Wasser, dann rein in die Heide, einfach toll. Nach dem Spaziergang können Sie sich vorstellen, dass auch ich geschafft bin. Nun haben wir noch unsere Adressen ausgetauscht, und ich kann Ihnen sagen, die wird sicher meine Freundin. Na ja, so einen tollen Kerl wie ich es bin, will auch jeder haben. Aber diese Lisa, olalala!!! Aber sehen Sie selbst ….. Nebenbei Lisa hat auch eine eigene Homepage www.gelbbacke-alf.de (Alf ist ihr Kumpel, ne Gelbbacke. Auch hübsch, aber ich bin doch hübscher, OOOODER ?)

 

So, einige Fotos in der Anlage zeigen unser heutiges Treffen und natürlich MICH!!!!

 

Auf Bald, und viele Grüße aus Brüggen,

 

Toffel.

 

Post im Juli 2013

Das Wetter will es so, dass Toffel den Gartenteich sehr zu schätzen weiß.

Post im Dezember 2012

Hallo, ich bin‘s mal wieder, Euer Toffel,

 

ich wollte euch nur mal eine kurze Zwischeninfo geben.

Mir geht es rundum gut und ich fühle mich pudelwohl, so ein Quatsch, muss natürlich heißen TOFFELWOHL !!! Natürlich bin ich immer noch mit so einigen Verbesserungsmaßnahmen beschäftigt, denn in manchen Dingen sind meine Dosenöffner sehr lernresistent. Man nehme nur mal die Öffnungszeiten des Kühlschrankes, ganz zu schweigen von den Fresszeiten. Auch die Menge an Futter könnte üppiger sein, denn immerhin sehe ich den Rand meiner Schüssel noch, und das ist ganz einfach Platzverschwendung. Na ja, die beiden werden es noch lernen, doch hatte ich es mir etwas einfacher vorgestellt.

Nun mal im Vertrauen. Monatlich kontrollieren die Dosenöffner mein Gewicht, einfach LÄCHERLICH!!! Ein Blick auf meinen Körper, und alles ist gesagt. Ich schicke euch mal ein paar Fotos, so dass ihr euch von meinen Idealmaßen überzeugen könnt.

Jedenfalls gehe ich mit meinem Dosenöffner viel spazieren, denn Herrchens Maße sind noch zu optimieren, liegt wahrscheinlich daran, dass seine „Schüssel“ immer randvoll ist!?

Vorgestern hat es bei uns eine Menge von dem weißen Zeug gegeben und in diesem Element blühe ich auf. Herrchen hat gleich eine Fotosession organisiert, und wer das Topmodell war, na ja, die Frage erübrigt sich – seht einfach die Fotos an.

 

Bis zum nächsten Mal,

 

 

Euer Toffel

Post im Juni 2012

 

Zwei Jahre werden es jetzt, dass Toffel in sein endgültiges Zuhause umgezogen ist.

 

Wie man sieht, ist aus ihm ein rundum glücklicher und zufriedener Hund geworden, der auch seinen Zweibeinern sehr viel Freude bereitet.

 

Hier einige aktuelle Fotos von diesem Monat.

Post im Juni 2011

Hallo, ich bin’s, Euer Toffel !!!

 

Nun bin ich schon beinahe 1 Jahr in meinem neuen zu Hause, und ich muss schon sagen, hier ist immer irgendetwas los. Einmal heißt es wir gehen zum Jagility, dann zur Personensuche, und ab und an bewache ich auch das Haus und den Garten, so dass jeder weiß, wer das Sagen hat. Vor allem, wenn Fremde an unserer Türe stehen, mache ich auf „dicke Hose“, bis dann mein Herrchen sagt, dass alles ok ist, und der muss es ja wissen. Dann ziehe ich mich zurück, oder bleibe (für den Fall der Fälle) neben Herrchen, denn man weiß ja nie. Aber auch geschäftliches muss ich jeden Tag erledigen. Vormittags ist Herrchen in seinem Büro, und ab und an darf ich mit, so dass auch hier alles geregelt abläuft – ihr seht, ich habe alles unter Kontrolle, alles ? Ach ja, da sind ja noch die Stubentiger. Die habe ich zwischenzeitlich akzeptiert, doch warum mich Herrchen mit denen nicht alleine spielen lässt, verstehe ich nicht …..., nur weil ich die mal auf den Baum jage, wenn sie mir auf den Keks gehen. Na ja, Schritt für Schritt werden wir irgendwann gaaaaaaaaanz dicke Freunde !

  

Aber besonders freue ich mich auf unsere täglichen Spaziergänge oder Fahrradtouren mit Herrchen, denn dann heißt es toben, balancieren, schwimmen gehen usw. Doch auch mein Herrchen ist ab und zu vergesslich. Das äußert sich so, dass er einen Beutel dabei hat, den er verliert, und nach 100 oder 200 Metern, wenn es ihm auffällt, kommt mein großer Auftritt. Da der Zweibeiner natürlich mit der Suche überfordert wäre, schickt er mich los, und natürlich kann er sich auf mich verlassen, und ich bringe ihm den Beutel zurück. Wenn wir dann nach Hause kommen, gilt meine Aufmerksamkeit meinem Frauchen. Die scheint hier die Schlüsselgewalt über alles fressbare zu haben, und nach einem langen Spaziergang, habe ich riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeesen Hunger !

 

So das wars’ im Kurzen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Wie Ihr im Anhang seht, habe ich heute endlich mein Herrchen zu einem Fotoshooting überreden können. Also, viel Spaß,

 

Euer T  O  F  F  E  L 

 

Toffel's  Geschichte

 

Hallo, ich bin’s, Toffel, gestern bin ich hier in der Pflegestelle eingezogen und hab mich auch gleich an das neue Herrchen und Frauchen gewöhnt. Mein Pflegefrauchen sagt, ich bin wie ein Schatten, meint wohl damit, dass ich sehr menschenbezogen bin.

 

Ich bin ein Altdeutscher Hütehund, genau gesagt ein Harzer Fuchs. Meine ersten Lebensmonate liefen leider nicht so optimal. Deshalb suche ich nun mit meinen 9 Monaten (geboren im Oktober 2009) einen endgültigen Wirkungskreis bei aktiven Menschen.

 

Hundesportler wären toll oder Mitglieder einer Rettungshundestaffel. Ich bin rassetypisch agil und möchte beschäftigt werden, brauch also auch einen entsprechend einfühlsamen aber auf jeden Fall konsequenten Hundeführer.

 

Als reiner Familienbegleithund möchte ich nicht vermittelt werden, ich brauch eine Aufgabe. Sonst kann ich nicht glücklich und ausgeglichen werden und suche mir eine Aufgabe – das ist keine Drohung, sondern eine Tatsache.

 

Im Moment bin ich etwa 55 cm groß, will sicher noch ein wenig wachsen, mit meinen Artgenossen bin ich super verträglich, laut Aussage meiner Vorbesitzer auch mit allen anderen Tieren.

Mein Pflegefrauchen sagt, dass es weitere Informationen gibt, wenn ich mich etwas eingelebt habe. Wer ein endgültiges Zuhause für mich hat, darf sich natürlich gern schon melden.

 

Vermittelt werde ich über den Verein Hundepfoten in Not nach Vorkontrolle mit Schutzvertrag gegen Schutzgebühr.

Update vom 19.07.2010


Ich bin’s wieder, der Toffel. Mannomann, die letzten Tage waren vielleicht aufregend, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Am besten bei dem Wunderding auf 4 Rädern. Immer, wenn man da hineinspringt, kommt man irgendwo raus, wo es richtig Klasse ist.


Einmal war es am See, in dem ich mit Mandy so richtig toben und planschen konnte. Schwimmen trau ich mir noch nicht, aber ich hab ja noch Zeit, das zu lernen.


Beim zweiten Mal brachte mich das Wunderding zu einer riesigen Wiese, auf der ich ohne Leine mit der Mandy so richtig los fegen konnte, ich hab ihr Tempo fast mitgehalten. Mein Aktionsradius ist fast so groß wie der von Mandy, also riesig. Danach hat sich Pflegefrauchen auf dem Hundeplatz ganz allein mit mir beschäftigt, das finde ich immer besonders schön. Zwischendurch konnte ich in meiner Autobox ausruhen, eine große Box, in der ich mich richtig schön langmachen kann, da war ich auch ganz brav. Zum Schluss kümmerten sich alle anwesenden Zweibeiner nur um mich. Einer machte Fotos und andere spielten mit mir.


Gestern war das Highlight der ganzen Woche angesagt, da spuckte mich das Wunderding an einer Schafherde wieder aus. Ich bin den ganzen Nachmittag und Abend mit den Schafen mitgelaufen, hätte auch gern die anderen Hunde beim Hüten unterstützt. Die Chefin der Schafherde meinte aber, dass man sowas erst lernen muss. Meine Anlagen diesbezüglich wären aber gut, was auch immer das heißt.


Insgesamt wird meine Kondition immer besser, das neue Futter hier bekommt mir super und wahrscheinlich bekomme ich durch die viele Bewegung auch bald etwas auf die Rippen. Natürlich steigt damit auch mein Anspruch an aktive Beschäftigung, aber mein Pflegefrauchen hat das schon erkannt. 

 

(Für eine größere Ansicht bitte auf ein Foto klicken.)

Update vom 20.07.2010

 

Toffel wird nun zum Mann, seit gestern hebt er ganz souverän das Bein. Die einsetzende Pubertät merkt man ihm auch sonst immer deutlicher an, er testet seine Grenzen hartnäckig aus, ist aber von einem souveränen und konsequenten Hundeführer nach wie vor leicht zu führen. Wenn er einmal gemerkt hat, dass man es erst meint, begreift er sehr schnell, was man von ihm will. Nicht Härte, sondern Ruhe und Konsequenz sind die Zauberworte.

 

Update vom 22.07.2010

 

Hier ist vielleicht was los - hat mir mein Pflegefrauchen doch heute noch vor dem Frühstück offenbart, dass ich schon wieder ein neues Frauchen und ein neues Herrchen bekomme. Das soll aber der letzte Umzug sein. Da hab ich mich nun grade eingelebt, aber sie hat mir versprochen, dass die neue Familie sich gaaaanz viel mit mir beschäftigen wird und ich ganz viel Spaß haben werde. So, dann werde ich mal schon meine Koffer packen.

Tschüß Ihr Lieben! Toffi

 

Update vom 12.09.2010

 

Inzwischen erhielt ich einige Mails von Toffels neuen Zweibeinern. Er hat es wirklich gut getroffen und es geht ihm blendend. In der Hundeschule darf er zeigen, was er so alles drauf hat.

Weiterhin alles Gute, Toffel!

 

02.10.2010

 

Hallo, ich bin’s Toffel !!!

 

Nun ist es schon eine ganze Weile her, dass ich mich gemeldet habe, doch das will ich nun nachholen.

 

Ich muss schon sagen, hier ist immer was los. Nachdem ich nun in der Hundeschule den Junghundkurs, natürlich mit Auszeichnung, abgeschlossen habe, haben mein Herrchen und ich seit ca. 3 Wochen neue Aktivitäten begonnen.

Ich hörte vor einigen Wochen mein Herrchen sagen, dass er herausfinden will, was mir Spaß macht und wo meine Interessen liegen. So hat es sich ergeben, dass wir Spuren in Feldern suchen, Jagility machen und einmal in der Woche einen Kurs „Personensuche“ absolvieren. Ich finde das lustig, denn jemand versteckt sich, dann bekomme ich ein Geschirr angezogen und eine Plastiktüte mit einem Duft vor die Nase gehalten – und das ist mein Kommando und schon geht es los. Wenn ich dann die Personen gefunden habe, freuen sich alle Zweibeiner riesig, loben mich und sind ganz fröhlich. Ist auch klar, denn ohne mich hätten die niemals zurückgefunden. Vorgestern kam dann eine Schwierigkeit hinzu, denn wir mussten die Hundetrainerin mitten auf einem Marktplatz suchen. Hier waren soviel interessante Düfte, denen ich natürlich erst nachgehen musste, bevor ich mich an meine Aufgabe erinnerte. Herrchen lief mir die ganze Zeit hinterher, wahrscheinlich weil er nicht wusste wie man sucht, doch habe ich schließlich uns und die Trainerin gerettet – und wieder waren alle aus dem Häuschen.

Beim Jagility, dort ist Köpfchen und Geschicklichkeit gefragt, finde ich das Slalomlaufen dooooooof ! Einmal links, dann wieder rechts, dann wieder links – einfach blöde. Niemand kann mir sagen was das soll, doch ab und an tue ich es einfach, da mein Herrchen sich dann freut (Anmerkung: trotzdem finde ich es doooooof !!!). Aber das Tunnellaufen, balancieren, über Stege und A-Gestelle laufen ist toll. Zum Schluss kommt dann noch die Wippe, und schon sind wir am Ziel. Zwischen diesen Übungen wirft Herrchen dann einen Beutel weg und gibt das Kommando „bring“. Natürlich habe ich das sofort verstanden, doch anscheinend mein Herrchen noch nicht, denn der wirft diesen Beutel immer wieder weg – na ja, hinter dieses Geheimnis komme ich auch noch.

Sie sehen, hier ist was los !!! Neben diesen Aktivitäten gehen wir auch täglich über die Felder und in den Wald – ganz ohne zu üben, und dann ist toben angesagt. Wir treffen dann regelmäßig Kumpels mit denen ich spielen kann, und wenn wir am See vorbeikommen, springe ich mal rein – ja, Sie haben richtig gehört, langsam werde ich eine richtige Wasserratte. Durch diese Aktivitäten habe ich schon tolle Muskeln bekommen, die ich anfangs nicht hatte, und so kommt es, dass ich schon über 1 kg zugelegt habe.

Auch unsere Nachbarschaft hat mich schon ins Herz geschlossen und nennen mich „den Sonnenschein von Herrchen und Frauchen“. Keine Ahnung was das bedeutet, doch sicher hat es irgendetwas mit dem Wetterbericht zu tun.   

Auch war ich schon einmal eine Nacht in der Hundepension. Dort wo Herrchen ausgebildet wird, gibt es auch ein Hundehotel. Herrchen und Frauchen sagten, sie müssten auf eine Hochzeit und könnten mich nicht mitnehmen. War mir völlig unbegreiflich, denn dort hätte ich sicher für viel Spaß gesorgt. Na ja, doch auch in diesem Hotel war es lustig, denn dort traf ich weitere Kollegen (wahrscheinlich waren auch deren Zweibeiner bei einer Hochzeit) und wir tollten herum. Doch ehrlich gesagt war ich am nächsten Tag ganz froh, meinen „Dosenöffner“ wieder zu sehen, denn bei denen habe ich das große Los gezogen.

 

So, hier mache ich Schluss, grüße Sie ganz lieb, und bis zum nächsten „Toffelbericht“

 

Euer Toffel.

Post von Toffel vom 18.12.2010

Toffel ist nun erwachsen.
Toffel ist nun erwachsen.

Hallo, ich bin’s, Euer Toffel !!!

 

Ich weiß, ich hab’ schon lange nichts mehr von mir hören lassen, doch hier ist aber auch immer was los. Also der Reihe nach.

Vorausschicken kann ich, dass sowohl die Zweibeiner mit mir, als auch ich mit den Dosenöffnern ganz viel Glück hatte. Ich bin nun beinahe 5 Monate bei den Beiden und ich weiß, dass ich meinen Platz für immer gefunden habe. Auch die Zweibeiner äußern sich ganz begeistert über mich, doch ich tue dann so als ob ich schlafe und nichts höre. 

Eigentlich ist auch immer jemand zu Hause, doch ab und an lassen die Beiden mich auch mal alleine zu Hause, und dann bewache ich unser Haus. Wenn die Beiden dann wieder kommen tun sie überrascht, dass noch alles in Ordnung ist, doch natürlich weiß ich was sich gehört. Mein Chef und meine Chefin sorgen ganz toll für mich, und ausgedehnte Spaziergänge machen wir täglich. Bei diesen Spaziergängen versteckt dann mein Chef etwas, und nach ca. 50 Metern sagt er zu mir „such !“. Ich tue dann so, als hätte ich nichts bemerkt, und suche ein wenig links, dann rechts, und dann laufe ich zielstrebig auf das versteckte Ding und bringe es ihm. Herrchen ist dann ganz begeistert, und ich, ja ich bleibe in Bewegung. Apropos Bewegung. Unter der Woche machen wir noch Jagility und am Samstag Mantrailing. Die Zweibeiner haben aber auch für alles komische Worte, wobei das eine nichts anderes bedeutet, als denken und bewegen, und das andere bedeutet, dass ich irgendwelche Zweibeiner suchen und finden muss. In beiden Disziplinen bin ich, ohne mich zu loben, einfach SPITZE !!! Ob durch den Tunnel, über den Steg, oder die A-Wand, Slalom oder Wippe, alles beherrsche ich. Zwischendurch versteckt dann mein Chef einen Beutel in einem Schrank, den ich dann suchen soll – nichts einfacher als das. Dann ruft er mich, doch plötzlich sagt er Stop und leg dich – der weiß auch nicht was er will, doch um in glücklich zu machen, mache ich diese Spielchen mit. Heute ist ja Samstag, und so stand wieder das Suchen von Zweibeinern auf dem Programm. Ich mache dies noch mit drei anderen Vierbeinern, und wir laufen dann im Abstand von 15 Minuten los. Heute war der Weg über 2 km lang, und trotzdem habe ich alle die vor mir gestartet sind eingeholt, und habe als erster den Zweibeiner gefunden. Selbst Jäger, Kühe und andere Hunde konnten mich nicht ablenken. Auch mein Chef hat sich riesig gefreut und ist aus dem Häuschen – also, Zweibeiner gerettet, Herrchen freut sich – Job erledigt. Gerade kamen wir von einem wunderschönen Spaziergang zurück, heute mal ohne Versteckspiel, doch habe ich umso mehr Kollegen getroffen und wir durften herumtollen. Herrchen wollte auch seinen Fotoapparat mitnehmen, doch hat er den vergessen, na ja, wenn ich mich nicht um alles kümmere !!! Kaum zu Hause, sagte aber er plötzlich, jetzt mache ich im Garten schnell ein paar Fotos von Toffel, und schicke die Frau Schleip und Frau Kanthack. Also entschuldigt die Fotoqualität, doch mein Herrchen übt noch.

 

Ihr seht, mir geht es sehr, sehr gut, und nochmals ganz lieben Dank für Eure Hilfe !!!

 

Ich wünsche Euch ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest und viel Erfolg im neuen Jahr, so dass auch meine Kollegen, die bei euch warten, auch so viel Glück haben werden wie ich es hatte und habe !!!  

 

Bis zu meinem nächsten Bericht,

 

gaaaaaaaaaaaaaaaanz liiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeebe Grüße,

 

 

Euer Toffel !!!!!!!